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“HAUSHALT IM GRIFF”,
das 6-Wochen-Coaching für Mütter, die die Kontrolle über ihren Mama Alltag zurückgewinnen und ein aufgeräumtes Zuhause schaffen wollen, das ihnen Energie, Freude und Begeisterung schenkt.

Je schneller du das passende Haushaltssystem für dich aufsetzt, desto eher erhältst du kostbare Zeit zurück, die du mit deinen Kindern verbringen kannst. Diese Zeit ist einmalig, weil sie so schnell groß werden. Verschwende deine Tage nicht mit ständigem Hinterherräumen und stundenlangem Putzen.
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Willst du ausmisten, weil du im Chaos versinkst? Aber du weißt gar nicht, wo du anfangen sollst?
Wie wäre es, wenn du einen genauen Plan hättest, um ruck, zuck zu entrümpeln?
Heute werde ich dir 10 Tipps zum Ausmisten für Anfänger an die Hand geben, mit denen du dein Gerümpel konsequent los wirst.

Ausmisten ist ein so befreiendes Gefühl. Man schafft Platz, Ordnung, und wird Gerümpel los, das deine Wohnung und vor allem dich belastet. Und trotzdem fällt es so unglaublich schwer, sich von Dingen zu trennen – selbst von ungeliebten Sachen, vielleicht sogar von Dingen, die man seit 3 Jahren im Keller stehen hat und es nicht mal mehr weiß. Wie also soll man in dem ganzen Chaos und mit diesen Trennungsschwierigkeiten erfolgreich und konsequent entrümpeln?
Mich hat das Buch von Marie Kondo – Magic Cleaning – sehr inspiriert. Durch sie bin ich tatsächlich erst auf den Trichter gekommen, ordentlich auszumisten.

Ausmisten für Anfänger – 10 Tipps für erfolgreiches Entrümpeln

Bei meiner Entrümpelungsaktion haben mir folgende 10 Tipps geholfen:

1. Was kann weg?

Folgende Dinge kannst du getrost aussortieren, ohne, dass sie dir fehlen werden:

  •  alles, was kaputt ist,
  • nicht mehr gebraucht wird,
  • doppelt oder mehrfach im Haushalt vorhanden ist,
  • nicht mehr passt,
  • du den Gegenstand mittlerweile doof findest,
  • gar nicht wusstest, dass du es noch besitzt und dich jetzt auch nicht unbedingt über das Wiederfinden freust,
  • Kosmetika oder Lebensmittel, die abgelaufen sind.

2. Wohin mit den ausgemisteten Sachen?

  • wegschmeißen / fachmännisch entsorgen
  • verschenken / spenden
  • verkaufen
  • behalten – und zum Beispiel auf dem Dachboden aufbewahren

Besonders wichtig ist die Prämisse, dass du den Kram so schnell wie möglich aus deiner Wohnung bringst! Mir z.B. hat das Konzept, wonach man sich Vielleicht-Kisten zusammenstellt und die Sachen „erstmal“ in den Keller bringen soll für ein Jahr, überhaupt nicht weitergebracht. Es war Kram, den ich ohnehin entsorgt habe und der stand halt noch ewig im Keller rum.
Mach dir also einen Plan, WOHIN DU DAS ausgemistete ZEUG bringst! Kommt es in den Müll? Spendest du es? Willst du es vielleicht verkaufen?

Zum Verkaufen möchte ich dir nur den Hinweis geben, dass du da keine großen Summen erwarten darfst. Nachteil davon ist außerdem, dass die Sachen so lange noch in deiner Wohnung rumsteht, bis du es verkauft hast.
Auch beim Verschenken mache dir bitte Gedanken darüber, ob die Sachen wirklich noch so wertvoll sind, dass sie jemand anderen tatsächlich erfreuen können – oder ob du einfach nur dein Gerümpel oder, um es hart zu sagen, deinen MÜLL bei jemandem loswerden willst.

Das Thema wird im Buch von Marie Kondo z.B. auch angesprochen und hat mir gewissermaßen die Augen geöffnet.

3. Nimm dir Zeit dafür – und mache es dann in einem Hauruck-Verfahren

Mit kleinen Kindern und einem Vollzeitjob ist es schwierig, Zeit für’s Ausmisten zu finden. Häufig lese ich dann den Tipp, es nach und nach zu machen, es gemütlich anzugehen oder jeden Tag 27 Teile auszumisten. Wenn du sonst wirklich gar keine Möglichkeit hast, dir ein Wochenende freizuschaufeln (Kinder bei Oma oder mit dem Partner unterwegs), dann ist das natürlich besser als nichts.
ABER: Ich persönlich finde, dass du die Motivation am besten erhalten kannst, wenn du in einem Hauruck-Verfahren ausmistest. Das ist das Verfahren, wonach Marie Kondo in ihrem Buch vorgegangen ist – und auch das Verfahren, was ich selbst verwendet habe. Warum ich das so toll finde:

  1. Du bist innerhalb einer kürzeren Zeit durch mit dem Kram! Selbst wenn du so viel Zeug hast, dass dir ein Wochenende nicht reicht – es geht deutlich schneller als immer nur ein paar Teile abends auszumisten.
  2. Du wirst dir deines Hab und Gutes viel mehr bewusst. Vielen Minimalisten und auch mir (die kein Minimalist ist!) ging es beim Ausmisten auch darum, genau zu wisse, welche Dinge ich eigentlich besitze. Dass ich jedes einzelne Teil wirklich kenne und nicht überrascht bin, dass es noch da ist. Wenn du z.B. deinen Kleiderschrank auf einmal durchgehst und nicht nur häppchenweise, weißt du nach der Ausmistaktion, welche Teile du wirklich noch hast.
  3. Du mistest dadurch einerseits radikaler und andererseits bewusster aus. Glaub mir – wenn du den Haufen Kleidung auf dem Bett siehst und dich fühlst wie ein Horter oder Messie – das macht dir wirklich bewusst, wie viel Kram du eigentlich hast UND was ganz wichtig ist: Dass du so viel Kram gar nicht brauchst! Und das ist meiner Meinung nach DAS Schlüsselerlebnis beim Ausmisten.
  4. Es wird nicht das Ende sein. Der „Nie wieder aufräumen“-Claim hat zumindest bei mir nicht funktioniert. Ich gehe immer noch regelmäßig die Sachen durch – aber es fällt mir jedes Mal leichter.

Wenn dir so eine Hauruck-Aktion in dem Ausmaß nicht möglich ist – oder du einfach nicht der Typ dafür bist – , dann kannst du eine Mini-Version davon machen: Du machst kleinere Hauruck-Aktionen, die du nach den Kategorien aufteilst und jeder Kategorie ein oder zwei Wochenenden widmest:
Kleidung machst du z.B. an zwei Tagen, Bücher gehst du am nächsten Wochenende an, die Küche dann an dem Wochenende drauf etc.
Zwar zieht sich das dann etwas länger hin, als alles auf einmal umzukrempeln, die Motivation erhältst du damit aber trotzdem aufrecht, weil du den schnellen Fortschritt innerhalb der Kategorien siehst und z.B. nach einem Wochenende einen aufgeräumten Kleiderschrank mit deinen Lieblingsteilen hast oder eine ordentliche Küche in nur 2 Tagen.

4. Sortiere nach Kategorien und lege alles auf einen Haufen

Ob du nun die komplette Wohnung an einem Wochenende oder auf mehrere Wochenenden verteilt entrümpeln willst, erstelle dir Kategorien!
Ich finde nach Kategorien so viel sinnvoller als nach Räumen. So bekommst du nämlich wieder nicht nur ein Gefühl dafür, was du besitzt, sondern du siehst tatsächlich, was du alles besitzt.
Lege alles auf einem Haufen zusammen – oder in der Küche alles auf den Küchentisch – und fange dann an. So erkennst du auch, welche Dinge du doppelt hast und welche du einfach nicht brauchst.

5. Keine Ablenkung: Bleibe bei den Kategorien

Wenn du beim Ausmisten deines Schreibtisches alte Fotos wiederfindest und plötzlich Lust bekommst, dein Fotoalbum rauszukramen, um sie dort einzukleben und wenn du schon dabei bist, kannst du ja mal durch die Fotos gucken… Nein! Lasse dich nicht ablenken! Fokussiere dich! Wenn heute dein Schreibtisch dran ist, dann bleib am Schreibtisch sitzen. Dinge, die du wiederfindest und noch aufheben willst, packst du erst mal in eine extra Kiste oder einen Wäschekorb, um sie SPÄTER auf ihren Platz zu räumen. Heute bleibst du in deiner Kategorie.

6. Macht es dich glücklich?

Die Konmari Methode ist eigentlich wirklich simpel: Nur die Dinge, die dich glücklich machen, dürfen bleiben. Sonst nichts!
Und was ist jetzt mit der Klobürste? Mit den unzähligen Dingen, die für die Arbeit benötigt werden? Mit den Schulheften, die das Kind braucht? Diese Dinge machen in der Regel nicht „glücklich“ in dem Sinne, dass sie dich emotional berühren und zu Tränen rühren. Daher sind auch Funktionssachen, Dinge, die man halt einfach braucht, weil ansonsten etwas nicht funktioniert, ok. Aber hier solltest du trotzdem mal schauen, ob du die Dinge wirklich brauchst. Zwei Klobürsten auf einer Toilette sind z.B. unnötig.

7. Gleichzeitig Putzen

Wenn du schon deine Schränke leer räumst, dann halte gleich einen feuchten Lappen bereit, mit dem du einmal durch die Schränke feudelst. Dann können die Sachen ordentlich wieder in eine saubere Umgebung geräumt werden – und sauber alles sieht direkt freundlicher aus.
Aber auch hier: Mache keine große Putzaktion draus! Einmal die Flächen entstauben oder Flecken wegwischen reicht für den Moment völlig aus.

8. Miste nur deine eigenen Sachen aus!

Ok, auch wenn es schwer fällt und du den ollen Fußballkalender deines Mannes am liebsten auf den Mond schießen würdest oder findest, dein Sohn übertreibt mit seiner Spielfigurensammlung – Finger weg von fremden Sachen. Sortiere nicht durch die Sachen, die dir einfach nicht gehören.
Erstens würdest du dich damit wieder ablenken oder sogar verzetteln – du weißt ja nicht, ob die Dinge nicht doch gebraucht werden. Zweitens sind das einfach nicht deine Sachen. Du kannst die Familienmitglieder fragen, ob du ihnen beim Ausmisten helfen sollst – mehr aber auch nicht. Meine Erfahrung ist, dass wenn ich mit gutem Beispiel voran gehe, spornt das auch meinen Mann an, seinen Teil beizutragen – und dann mistet er auch schon mal aus.

9. Behalte keine Dinge aus Nostalgiegründen

An diesem Punkt knabbere ich selbst noch ganz extrem. Gerade wenn du Kinder hast, ist es super schwierig, Dinge auszumisten, mit denen du Erinnerungen verbindest: Gemalte Bilder aus dem Kindergarten, gebastelte Muttertagsgeschenke, die ersten Schuhe und so weiter. Erinnerungsstücke sind grundsätzlich die schwerste Kategorie zum Ausmisten.
Vielleicht hilft dir ja der Gedanke: Zum Erinnern an eine schöne Zeit brauchst du diese Dinge nicht, denn die Erinnerung steckt ja in dir drin.

Und für alle, die damit nichts anfangen können, so wie ich, ein paar schnelle Tipps:
Alle „ersten“ Sachen wie die ersten Schuhe, das erste abgeschnittene Haar, das erste gemalte Bild etc. hebe ich in einer Erinnerungskiste auf. Sie ist nicht groß und passt gut in meinen Schrank und ich kann sie herauskramen wenn mir danach ist und die Sachen stehen hier nicht einfach rum und stauben nicht ein.
Bilder kann man in einem Spiralbinder zusammenbinden oder abfotografieren und ein Fotobuch erstellen – das nimmt weniger Platz ein.
Auch Geschenke kann man abfotografieren – an dem Punkt bin ich aber z.B. noch nicht. Das kommt vielleicht noch mit der Zeit.

10. Konzentriere dich nicht auf das, was du entsorgst, sondern auf das, was du behältst

Das ist meine persönlich wichtigste, goldene Regel. Dieser Punkt hat mir ganz besonders bei meiner Trennungsangst von Dingen geholfen. Ich schmeiße keine Dinge weg, sondern ich behalte meine Lieblingsdinge. Ich lasse viele Dinge ziehen aber besitze jetzt so tolle Sachen.

Ausmisten-Tipps-fuer-Anfaenger

Entrümpelst du regelmäßig deine Wohnung? Bist du Typ Hauruck-Aktion oder mistest du lieber in kleinen Schritten aus?