Ordnung halten im Haushalt – 7 Tipps für endlich Ordnung in der Wohnung

Mit Home Management Ordnung halten im Haushalt – was bedeutet das eigentlich dein Zuhause zu managen und deinen Haushalt zu managen? Dieses Thema ist eines meiner Grundthemen, denn es geht dabei im Kern darum, sich eine möglichst schöne, freie und erfüllte Zeit hier auf Erden zu schaffen, indem man nicht nur die Hausarbeit schneller erledigt, sondern auch ein schönes Zuhause, einen schönen Rückzugsort für sich schafft.


Wenn du mir in meinem Podcast oder z.B. auf Instagram schon ein Weilchen zugehört hast, dann weißt du auch schon, dass es hier mit den Themen eher in die Tiefe geht: Wir besprechen nicht, was du jeden Tag erledigen musst, sondern greifen das Ganze sprichwörtlich an der Wurzel: Mir geht es darum, deine inneren Themen zu behandeln – denn Unordnung, Chaos und Überforderung im Haushalt z.B. sind immer nur Symptome. Natürlich hilft es dir, die Symptome erstmal zu behandeln – wie du z.B. mit einer Kopfschmerztablette deine Kopfschmerzen behandelst. Aber wenn der Schmerz immer wieder kehrt, musst du dich auf die Suche nach der Ursache machen. Und die ist meistens sehr sehr tief versteckt. Ähnlich ist es mit dem Thema Chaos.

Ordnung halten im Haushalt – aber was bedeutet Haushalt eigentlich?

Haushalt ist ein Oberbegriff für alles, was dein Zuhause betrifft. Stelle es dir wie ein Dach eines Hauses vor. Alles, was sich darunter abspielt, ist „Haushalt“.

Wir haben ganz oft eine andere Vorstellung davon, was Haushalt eigentlich bedeutet. Die meisten denken, dass nur die täglichen Aufgaben rund um Ordnung und Sauberkeit, also das Putzen und das Aufräumen den Haushalt betreffen. Wir sagen ja auch oft „Ich mach‘ gerade den Haushalt.“ Tatsächlich gehört hier aber noch eine ganze Menge mehr dazu. Da gehören nicht nur Aufgaben wie das Einkaufen und Kochen dazu, sondern auch „softe“ Teile, die ein Zuhause ausmachen wie die Themen Partnerschaft, Elternschaft, Kindererziehung, Familienleben und so weiter.

Und die oben genannten Dinge wie Putzen, Aufräumen, Organisieren, Ordnung halten im Haushalt sind Themen, die ins Home Management fallen – Wohnungsmanagement oder Hausmanagement, also konkret die Aufgaben, die deine Wohnung betreffen und nicht zwangsläufig dein Familienleben. Das Home Management ist aber ein Teil des Haushalts. Klingt kompliziert? Diese Skizze soll dir mal grob zeigen, was ich meine:

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Mit Home Management Ordnung halten im Haushalt – mehr als Putzpläne & Checklisten

Home Management betrifft das Verwalten deines Zuhauses und das Managen deiner Wohnung oder deines Hauses. Es beschreibt, wie das Haus funktioniert. Welche Systeme und Prozesse du in deinem Alltag eingebaut hast, damit es so läuft wie du es willst und wie du es brauchst.

Vielleicht kam es in den letzten Episoden so rüber, dass ich kein großer Fan von der Checklisten und Putzplänen bin.
Nun, das möchte ich an dieser Stelle ein bisschen relativieren. Denn tatsächlich bin eigentlich ein sehr großer Fan von Checklisten. Ich liebe es, Aufgaben abzuhaken. Ich liebe es, To-Do-Listen zu erledigen.

Das Problem ist nur, dass eine Checkliste oder ein Putzplan alleine, niemals den kompletten Haushalt wuppen kann. Denn es reicht nicht, einfach nur zu lernen, was man wie in welcher Reihenfolge und wann am besten putzt. Sondern es geht um das langfristige Ordnung halten im Haushalt und Sauberkeit. Du willst dich dauerhaft in deinem zu Hause wohlfühlen.

Wenn du der Typ dafür bist, dass du einfach nur die Checklisten abarbeiten musst und damit zufrieden bist und alles erledigt ist, dann ist doch alles prima. Die meisten von uns probieren aber diese Checklisten aus, testen diese Putzpläne, versuchen fremde, feste und starre Systeme auf sich selbst anzuwenden. Und irgendwann kommen sie an einen Punkt, an dem sie merken, dass gerade diese Liste nicht für sie geeignet ist.

Das kann viele verschiedene Gründe haben: Vielleicht wurde die Liste für einen Single Haushalt konzipiert aber du bist Mutter von drei Kindern. Vielleicht wurde die Liste für berufstätige Frauen gemacht aber du arbeitest nicht. Oder umgekehrt. Eine starre Liste, ein starres System, kann niemals ideal auf dich abgestimmt sein. Wenn wir an diesen Punkt kommen und merken, es geht nicht weiter mit dieser Liste, weißt du was dann passiert? Dann geben wir dieser Liste die Schuld. Und wir fühlen uns schlecht, dass wir das Ordnung halten schon wieder nicht schaffen. Dass wir so viel schlechter sind als all die Menschen da draußen denen es doch mit Leichtigkeit gelingt Ordnung zu halten.

Und einige von uns meckern dann auch über Routinen, dass sie einengend sind. Gerade weil sie schlechte Erfahrungen mit solchen Listen gemacht haben die sie nicht angepasst haben. Deshalb schon mein erster Tipp an dieser Stelle wenn du ein Checklisten Mensch bist: dann probiere es! Wie gesagt ich finde Checklisten ganz wunderbar, weil man sich dadurch ein bisschen Motivation erhält in die man immer so ein Häkchen setzen kann. Aber bedenke, dass du diese Listen immer an deine eigenen Bedürfnisse und an deine eigene Situation anpassen muss! Sonst kann es nicht funktionieren.

Home Management Einmaleins (1×1)

Daher teile ich heute meine absoluten Basics im Bereich Home Management mit dir. Und zu den absoluten Basis gehören Themen wie Systeme, im Großen wie im Kleinen, und Prozesse. Mein Wunsch ist, dass du aus dieser Episode dir einige Anregungen heraus ziehen kannst und vielleicht noch heute damit anfängst sie in den Alltag einzubauen – oder dir einfach mal Gedanken zu machen zu den tieferen Fragen, die wir gleich gemeinsam aufwerfen werden.

Aufräumen und Putzen: Stressig und nervig?

Es gab Zeiten in meinem Leben, in denen mich alles rund um den Haushalt und insbesondere das Home Management gestresst hat. Insbesondere hatte ich das Gefühl, dass es alle anderen besser können, dass alle anderen perfekt darin sind und es scheinbar mit Leichtigkeit und deutlich schneller als ich bewältigen können. Ich hatte das Gefühl, ich bin in so einem Loch gefangen. Immer wieder und jeden Tag aufs Neue musste ich das Geschirr abspülen, Wäsche machen, aufräumen, allem und allen hinterher räumen, putzen. Und wenn ich das nicht tat, dann baute sich das Chaos nur weiter auf. Ich war also einen großen Teil des Tages damit beschäftigt. Wenn ich nicht geputzt habe, dann habe ich einen großen Teil des Tages damit verbracht, danach zu suchen, wie man schneller putzen kann. Weil es einfach ein großes Problem in meinem Leben war. Es war einer dieser Problempunkte, der mich immer wieder davon abgehalten hat Dinge zu tun die ich eigentlich viel lieber tun wollte.

Und ich bin Mega stolz das jetzt zu sagen: Heute geht es mir nicht mehr so. Heute stresst mich dieses ganze Thema Haushalt, dieses ganze Thema Home Management nicht mehr in dem Umfang. Gibt es Tage an denen es stressiger ist, an denen es gerade ziemlich nervt die Spülmaschine auszuräumen? Natürlich! Es gibt Tage, die einfach nicht gut laufen. Das sind dann aber auch häufig Tage an denen andere Bereiche meines Lebens eher stressiger sind – und Stress hat diese ätzende Eigenschaft, dass er sich auf alle Bereiche deines Lebens ausbreiten kann. Aber wie gesagt im Gesamten bin ich total zufrieden damit, wie mein Haushalt gerade läuft und wie mein Alltag funktioniert. Und wie du auch dahin kommst, erzähle ich dir gleich!

Das liegt nämlich nicht daran, dass ich besonders toll bin oder dass ich besonders stressresistent bin oder plötzlich zur perfekten Mutter wurde. Eigentlich gehöre ich zu den introvertierten Menschen die sich oft auch unnötig viele Gedanken machen und viel grübeln. Ich habe aber angefangen, täglich an mir zu arbeiten – was den Umgang mit Stress angeht und auch alle anderen Bereiche meines Lebens.

Was aber mein Zuhause betrifft habe ich einfach eine Entscheidung getroffen: Ich hab die Entscheidung getroffen, dass mein zu Hause mein Rückzugsort sein wird. Wenn ich nach Hause komme von der stressigen Arbeit oder aus dem vollen Einkaufsladen, von irgendwelchen Aktivitäten, die mich auch als introvertierten Menschen stress und meiner Energie berauben, dann will ich in ein Zuhause kommen, wo ich diese Akkus wieder aufladen kann. Ich will nicht in ein Zuhause kommen, das mich weiter stresst und mir weiter Energie zieht. Denn: Wo sonst soll ich meine Akkus aufladen? Wenn mein Zuhause nicht mein Rückzugsort sein darf, was denn dann?

Denk mal darüber nach: für deine Wohnung, für dein Haus, bezahlst du wahrscheinlich monatlich Geld. Du investierst in dieser Wohnung. Nicht nur die Miete. Vielleicht hast du schöne Deko gekauft. Du hast gemütliche Möbel gekauft. Ist es dann nicht wert, dass du dich darum auch gut kümmerst? Dass du aus deinem Zuhause einen Ort schaffst, der voller Liebe ist, voller Glück – damit meine ich dieses Glücksgefühl dieses erfüllte Gefühl, voller Lachen voller Freude voller Energie und Entspannung gleichzeitig?

Ein Zuhause sollte ein Ort sein, der dich auffängt nach einem aufregenden, stressigen, nervigen Tag.

Und deswegen ist es das große Ziel, denn das ist auch gleichzeitig die Lösung, das Home Management, also all die Aufgaben rund um deine Wohnung oder dein Haus, so stressfrei zu gestalten, dass sie dich nach einem nervigen Tag eben nicht noch zusätzlich runter ziehen.
Daher liegt es nun an dir, eine Entscheidung zu treffen. Und ich weiß, wie schwer es ist, Entscheidungen zu treffen! Willst du ein Wohlfühlzuhause oder nicht? Willst du deine Zeit sinnvoll nutzen oder nicht? Wenn du dich dafür entscheidest, dann brauchst du Klarheit. Klare Abläufe, klare Systeme und Prozesse.

Tipp 1: Systeme & Prozesse vs. Motivation

Das ist auch schon mein erster Tipp.
Du hast in deinem Alltag garantiert schon Systeme entwickelt.

Am einfachsten kannst du dein Zuhause mit deiner Arbeit vergleichen – entweder dein eigenes Business, weil du selbstständig bist oder deine Arbeitsstelle, die du gerade hast oder irgendeinen Job, den du mal hattest.
Dort hattest oder hast du feste Prozesse. Du hast feste Arbeitszeiten – oder vielleicht Deadlines -, du haste feste Aufgaben, die du jeden Tag erledigen musst, Telefongespräche führen, E-Mails bearbeiten, an Konferenzen teilnehmen, Berichte schreiben.

Bei Prozessen geht es viel um “Was passiert, wenn…” oder “Was muss ich tun, wenn XY eintritt?” Zum Beispiel: Was muss ich tun, wenn eine E-Mail eintrifft? Was muss ich tun, wenn der Drucker ausfällt oder die Maschine nicht mehr läuft – was auch immer.

Und jetzt kommt der Clou: Es ist völlig egal wie gerade deine Stimmung ist, es ist völlig egal ob du gut gelaunt bist oder einen schlechten Tag hast, es ist egal wie das Wetter ist, diese Prozesse laufen trotzdem ab. Und sie laufen und laufen und laufen und du musst dir keine Gedanken darüber machen, dass irgendetwas dazwischen kommt.

Und mit dem Ordnung halten im Haushalt ist es nichts anderes! Stelle es dir vor, wie einen Job! Würdest du dich trauen, in deinem Brotjob zu sagen: “Nee, also heute muss ich noch einen Kuchen backen für den Kindergarten – deswegen schaffe ich es nicht, zur Konferenz zu kommen.” oder “Heute fühle mich nicht motiviert genug, zu arbeiten. Ich komm heute nicht” ?

Das gleiche gilt natürlich auch für dein Business: Würdest du wichtige Aufgaben einfach liegen lassen, weil dir die Motivation fehlt? Dann würde dein Business nicht sehr lange Bestand haben – dann würdest du deinen Job nicht sehr lange behalten – und auch dein Zuhause würde nicht sehr lange ordentlich und sauber bleiben!

Motivation ist also gar nicht notwendig – und auch nicht wichtig! Es geht ums Tun! Es geht darum, die wichtigen Dinge einfach zu erledigen – und mit dem Putzen ist es wie beim Arbeiten: Je öfter du die Aufgaben erledigst, desto schneller gehen sie dir von der Hand – und desto geübter wirst du darin.

Es spricht natürlich überhaupt gar nichts dagegen, sich das Putzen und Aufräumen, das Ordnung halten, schön zu machen: Mit Musik zu putzen oder sich eine Belohnung zu überlegen. Aber wenn du da sitzt und darauf wartest, dass dich aus heiterem Himmel die Motivation wie ein Blitz trifft, machst du es dir nur unnötig schwer.

Es gibt Leute, die an dieser Stelle vielleicht sagen “DIE hat ja keine Ahnung, was sie da redet! Sie hat ja NUR zwei Kinder und meine Wohnung ist viel größer als ihre und mein Garten ist viel größer und mein Job ist viel schwieriger. DIE versteht mich überhaupt nicht!

Meine Antwort hierzu ist immer gleich: Doch! Doch, ich verstehe dich! Ich verstehe, dass du an einem Punkt bist, an dem du nicht weiterkommst. An diesem Punkt war ich auch! Und das einzige was hilft ist: Zu erkennen, dass du nicht weiterkommst und zu verändern, was du bisher getan hast, um weiterzukommen. Das ist immer der erste Schritt, damit du etwas ändern kannst. Denn: Deine bisherige Vorgehensweise funktioniert scheinbar nicht zu deiner Zufriedenheit, sonst wärst du nicht auf der Suche nach der ultimativen Lösung.

Tipp 2: Ausmisten!

Japp, japp, ich rede viel, seeeehr viel über das Ausmisten. Und das hat einen ganz ganz einfachen Grund: Systeme und Prozesse, Routinen und so weiter haben alle keinen Sinn, wenn dein Zuhause voller Zeug ist, das kein Zuhause hat. Wenn dein ganzer Alltag voll gepackt ist mit Verpflichtungen, dein Kalender voll ist mit Terminen, die eigentlich nicht sein müssten (dazu habe ich bereits eine Podcast Folge gemacht höre der sehr gerne mal rein) – dann werden auch die besten Routinen und Organisationssysteme deine Probleme nicht lösen.

Willst du schneller putzen, dann musst du dafür sorgen, dass dir nichts im Weg steht. Ich schaffe es zum Beispiel mittlerweile, in unter 30 Minuten meine Wohnung zu putzen, aufzuräumen und so Ordnung zu halten. Jeden Tag. Das liegt nicht daran, dass ich besonders schnell bin oder dass du besonders langsam bist, sondern das liegt daran, dass ich mein Gerümpel entsorgt habe – und mich immer wieder mal von Gerümpel trenne. Es steht nicht mehr so viel rum und muss dementsprechend nicht hin und her geschoben werden während ich putze. Denn das kostet enorm viel Zeit!

Stell dir mal vor du möchtest deine Kommode putzen und da liegt aber ganz viel Zeug und vielleicht noch Papierkram, den du aus dem Briefkasten geholt und erstmal dort abgelegt hast. Und du möchtest eigentlich nur schnell Staub wischen, was maximal 30 Sekunden für diese Kommode dauern sollte. Dadurch, dass du nun aber erstmal das Gerümpel runterräumen musst – und vielleicht sogar noch extra entstauben musst – bist du mehrere Minuten beschäftigt.

Und je mehr Gerümpel du hast, desto mehr bist du damit beschäftigt! Je mehr Termine du dir aufhalst – ich spreche hier von Verpflichtungen und Terminen, die nicht sein müssen, die du dir gewissermaßen selbst aufbürdest – desto weniger Zeit hast du für dich. Desto mehr hetzt du deinem beschäftigten Leben hinterher. Wie gesagt, höre dir gerne die Podcastfolge “Mehr Ordnung zuhause durch diese 5 Dinge – meine täglichen Aufgaben an.” – da gehe ich auf das Thema genauer ein (Stichwort: Lerne, Nein zu sagen!).

Du musst dich erst um dein Gerümpel kümmern – sowohl in deiner Wohnung als auch in deinem Terminkalender, bevor Home Management sinnvoll und vor allem zeitsparend funktionieren kann.

Tipp 3: Vorarbeit – Home Management alleine macht kein Wohlfühlzuhause

Home Management ist also eine Art Symptombehandlung. Es behandelt Unordnung und Schmutz durch Aufräumen und Putzen – aber wenn der Schritt vorher, das Entrümpeln nicht gegangen wurde und – jetzt kommt der Tipp – wenn du dein Mindset nicht positiv ausgerichtet hast, dann wird auch das Home Management dein Problem nicht lösen.

Das ist übrigens auch der Grund, warum ich in meinem Coaching so viel Wert auf Mindset-Arbeit lege. Da sitzen wir nicht einfach nur beisammen und reden uns ein, dass die Welt rosarot und sooo schön ist. Nein, wir arbeiten an deinen Blockaden, die dich daran hindern, dich selbst gut zu behandeln. Wir schauen uns deine Ziele im Leben an, deine Werte, deine eigenen Glaubenssätze – und dann machen wir den Schritt Richtung Ausmisten und ERST DANN gehen wir Putzroutinen und so weiter an.

Du siehst, bei so einem Coaching geht es nicht nur um effektive Putztricks. Es geht um dich. Um deinen Alltag.

Worauf ich aber eigentlich hinaus will:
Wenn du glaubst, dass das Home Management alleine deinen Haushalt ausmacht, dass all deine Probleme gelöst sind, wenn du nur effektiver putzt, mehr putzt, schneller putzt – dann muss ich dich leider enttäuschen. Denn wie schon gesagt: Wir wollen ein Wohlfühlzuhause, einen Rückzugsort für dich schaffen. Und da ist das Putzen und Aufräumen nicht genug. Aber es ist eine wichtige Säule in deinem Haushalt, ohne die es natürlich auch nicht geht!

Tipp 4: Routinen sorgen für ein Ziel in deinem Alltag

Du hast bereits Routinen in deinem Alltag – vielleicht hast du sogar schon Putzroutinen. Sie sind die größte Stütze, wenn es darum geht, dein Zuhause zu managen.
Routinen sorgen dafür, dass du jeden Tag weißt, was du tun musst – ohne lange und breit zu überlegen, was du tun musst.

Und auch für deine Kinder sind Routinen wichtig: Sie geben ihnen Sicherheit! Kinder brauchen Sicherheit und das Gefühl, sich auf dich verlassen zu können. Wenn du jeden Morgen aufstehst und in den Tag hineinlebst – deinen Alltag von Umständen und anderen Leuten abhängig machst – dann hast du nicht nur dein Leben nicht im Griff, sondern deine Kinder haben keinen Anker. Keine Orientierung. Nichts zum Festhalten, wenn jeder Tag unvorhersehbar und unberechenbar ist.

Starte also am besten damit, dich zu fragen:

Was ist mein Ziel? Was möchte ich in meinem Zuhause erreichen und warum?

Ist es mehr Zeit für mich? Ist es weniger putzen zu müssen, weil es dir z.B. im Rücken schmerzt, wenn du so lange putzen musst? Willst du z.B. deine Mahlzeiten voraus planen, damit du stressfreier mit deinen Kindern am Tisch sitzen kannst anstelle noch hinter den Töpfen zu stehen, während die anderen hungrig um dich herum wuseln? Was willst du mit Routinen erreichen und warum?

Die meisten wissen nämlich überhaupt nicht, wozu sie überhaupt putzen. Der Satz ist dir bestimmt auch schon oft durch den Kopf geschossen: Wozu das Ganze eigentlich? Ist doch morgen sowieso wieder dreckig… Such dir also einen Bereich in deinem Zuhause und überlege kurz, was das Ziel dafür ist. Du kannst dein Zuhause nicht managen, wenn du nicht weißt, wo du hin willst.

Tipp 5: Setze Prioritäten in deinem Alltag

Ganz oft denken wir, wir haben keine Zeit für dies und keine Zeit für jenes, weil wir zu beschäftigt sind. Schau dir mal genau an, was du in der Zeit tust, in der du vermeintlich beschäftigt bist.
Wenn du zum Beispiel eine Morgenroutine entwickeln möchtest, in der du schon einmal deine Wäsche in die Waschmaschine steckst, dann frage dich, wann du das machen kannst.

Hast du morgens keine Zeit, weil du zu beschäftigt bist? Womit bist du beschäftigt? Wie verbringst du morgens deine Zeit? Daddelst du vielleicht am Handy? Scrollst durch deinen Instagram-Feed oder schaust Nachrichten im TV und merkst gar nicht, wie aus 5 Minuten 15 Minuten wurden? Dann packe hier als erstes an. Identifiziere deine Zeitvampiere und ersetze sie durch die sinnvollen Aufgaben, die du erledigen willst oder musst.

Denn du hast die Wahl. Es ist deine Entscheidung, ob du auf Instagram abhängst oder deine Wäsche machst – das ist eine Frage der Prioritäten und deiner eigenen Entscheidungen.

Tipp 6: Nutze das, was du bereits tust, und verwandle es in eine Routine

Ok, ich gehe davon aus, dass du bereits gewisse Putzaufgaben in deinem Zuhause erledigst. Das Badezimmer putzt du zB. schon, du staubsaugst etc. Dir fehlt bloß das richtige System bzw. die Regelmäßigkeit, damit es eben schneller und einfacher geht – allein dadurch, dass sich kein Dreck ansammelt, wenn du es regelmäßig machst.
Wenn du das Badezimmer z.B. am Großputztag putzt – dann überlege, ob du das nicht vielleicht aufsplitten kannst und – dieser Tipp ist ein Gamechanger! – es mit anderen Dingen zusammen erledigen kannst, die du sowieso tust.

Zum Beispiel:
Wenn du morgens deine Zähne putzt, stellst du anschließend deine Zahnbürste weg, nimmst einen Lappen und wischst fix, ohne Putzmittel, ohne Schwamm oder Schrubber, über das Waschbecken – tada-sauber!

Wenn du geduscht hast, nimmst du einen Lappen und wischst die Dusche ab – und am besten mit deinem Duschtuch nochmal trocken drüber, nachdem du dich damit abgetrocknet hast.
Was auf den ersten Blick aufwendig klingt, wird dir enorm viel Zeit sparen! Wenn du es eine Weile so durchziehst.

Und warum das Ganze?
Ein Großputztag ist eine Sache, die wir meistens wirklich hassen. Es bedeutet Arbeit, es bedeutet Aufwand – und ganz ganz oft bedeutet es auch, sich im Perfektionismus zu verlieren! Entweder du willst bis in die kleinste Rille alles perfekt putzen und steckst da unheimlich – und unötig! – viel Zeit und Schweiß rein! Oder du schiebst es auf und schiebst es auf, weil du es lieber gar nicht machst bevor du es nicht perfekt machen kannst.

Indem du es dir aufteilst und eben viele kleine Aufgaben auf deine sowieso schon vorhandenen Routinen verteilst, umgehst du auch den Perfektionismus.

Tipp 7: Lasse los, was dir nicht gut tut und dir nicht hilft

Dieser Punkt geht ein bisschen tiefer und betrifft auch wieder mehr dein Mindset als die anderen, praktischeren Tipps. Denn du weißt ja inzwischen: Das optimale Mindset ist super super wichtig für dein ordentliches Wohlfühlzuhause.

Lasse die Dinge los, die dir in deiner aktuellen Lebenssituation, in deiner Lebensphase, nicht mehr dienen. Dieser Punkt greift ein bisschen den ersten Tipp auf, das Ausmisten deiner Dinge und deines Terminkalenders. Er geht noch etwas tiefer. Dort habe ich über Gerümpel gesprochen, der dich belastet.

Hier spreche ich über Dinge, an denen wir selbst eine ganze Weile festhalten, weil sie uns in anderen Lebenssituationen gut geholfen haben oder gut getan haben. Das können Dinge in deinem Zuhause sein oder Dinge außerhalb. Dinge, die auch einfach nicht mehr relevant sind, dich und deine Familie nicht unterstützen, dein Leben nicht unterstützen, kannst du einfach gehen lassen.
Manchmal sind es Beziehungen, um mal ein Beispiel zu nennen. Freundschaften, die z.B. in Ausbildungszeiten sehr sehr eng waren, sich aber über die Jahre auseinander gedriftet haben. Das ist ok! Manchmal kommt man wieder zusammen, manchmal eben nicht – und du musst nicht diejenige sein, die sich dafür aufopfert, alles aufrecht zu erhalten, was dir nicht mehr gut tut!

Dieser Punkt geht wie gesagt etwas tiefer, hat aber einen wahnsinnig großen Einfluss auf dein Zuhause und auf das Ordnung halten im Haushalt! Oft wollen wir uns mit sowas Tiefgründigem aber nicht auseinandersetzen: Wir wollen lieber schnelle Tipps, Checklisten, Pläne, Anleitungen, die uns ganz schnell von unordentlich zu picobello sauber bringen. Ist das möglich? Ja! Aber ZUERST musst du an diesen tieferen Fragen arbeiten, damit das Ordnung halten auch endlich dauerhaft klappt.

Zusammenfassung:

Home Management ist ein Teil des Haushalts – es sorgt dafür, dass dein Zuhause so funktioniert, wie du es brauchst und es hilft dir beim Ordnung halten.

Betrachte dein Zuhause wie ein Business oder wie deinen Job, den du ernst nimmst: Erledige die Aufgaben, die erledigt werden müssen und setze dich mit deinen Zielen auseinander.
Damit dir das Ordnung halten im Haushalt leicht fällt, musst du schon ein wenig Vorarbeit leisten: Ausmisten und Dinge loslassen, die dir nicht mehr dienen und dir nicht gut tun – und an deinem Mindset arbeiten.

Ich hoffe, dir hat diese etwas tiefgründigere Folge gefallen und du kannst einige Denkanstöße für dich mitnehmen. Mir ist es immer sehr wichtig, dich nicht einfach nur mit schnellen Hacks zu versorgen – dafür nutze ich Instagram – sondern dich auch zu inspirieren, etwas ins Positive verändern zu wollen.

Wenn mir das heute bei dir gelungen ist, dann würde es mir super viel bedeuten, wenn du mir bei itunes eine gute Bewertung da lässt! Dadurch können noch viel mehr Leute diesen Podcast sehen – und ich noch vielen anderen Müttern helfen.

Alles Gute für dich!

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Deine Diana

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